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>>Bereits im Alter von 9 Jahren unterzeichnete Jörg Rosskopf seinen ersten Profivertrag. <<

Tischtennis ist ein Sport für Kinder
Auf die Frage, ab wann ein Kind Tischtennis spielen kann, ist die simple Antwort: Wenn der Kopf über die Platte ragt. Natürlich ist dann der erste Schritt kein High-speed Ballwechsel über mehrere Minuten. Aber der leichte Ball aus Plastik kann bereits von einem 5-jährigen problemlos bewegt werden. Wie sagt der Volksmund: der frühe Vogel fängt den Ball.

Aktuell kommen immer mehr Kinder, auch unter 10 Jahren, in unser Training. Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung. Stefan Reiter engagiert sich speziell dafür, dass die Starter optimal in den Trainingsbetrieb eingeführt werden. Gerade Anfänger brauchen etwas Geduld, um sich in den Spielbetrieb zu integrieren – doch schon nach wenigen Ballwechseln entwickeln sich die verschiedenen Fähigkeiten: Reaktionsfähigkeit, Koordination der Hände und des Körpers und Fokussierung auf den Ball. Darüber hinaus bieten wir ein breites Spektrum an Übungen an, die entsprechend der persönlichen Leistungsfähigkeit durchgeführt werden. Wir laden alle Kinder, die Interesse am Sport haben, ein, unser Training zu besuchen. Von 18.00 – 20.00 Uhr an Dienstagen und Freitagen seid ihr immer willkommen.

 

>> Ein Profispieler verliert während eines Turniers bis zu 3,5 Kilogramm Gewicht pro Wettkampftag. Während eines Satzes (mit 11 Punkten) verbraucht er etwa die doppelte Energie eines Leichtathleten, der 100 Meter in 10,2 Sekunden läuft. Bei der Europameisterschaft in Prag 1976 betrug der höchste Gewichtsverlust eines Spielers 8 kg. <<

Tischtennis ist ein Sport für Mädchen.
CaroNatürlich ist Tischtennis nicht in erster Linie ein Abnehmprogramm, aber es kann durchaus seinen Beitrag zur Körperbildung leisten. Doch Tischtennis bietet nicht nur in dieser Hinsicht neue Möglichkeiten. Die Gleichberechtigung im Sport zwischen Mädchen und Jungen ist selten so ausgeprägt wie im Tischtennis. Da hier Kondition, Konzentration und Gefühl gefragt sind, haben Mädchen die gleichen Chancen und die gleichen Möglichkeiten. Zudem wird der ganze Körper durch den notwendigen Aufbau von Körperspannung so gefestigt und trainiert, dass gerade für Mädchen diese Sportart außergewöhnliche Vorteile bietet.

Unser Mädchenteam hat sich in den letzten Jahren sehr stark entwickelt. Wir haben das Glück, dass unsere Mädchen sehr gerne und sehr fleißig trainieren. Wir laden alle Mädchen ein dienstags und Freitags teilzunehmen. Wir können euch versprechen, dass ihr in ein sehr engagiertes Team vorfindet, das euch in jeden Fall auf eurem Weg begleiten wird. Speziell für unsere Mädchen haben wir auch aus Eppingen eine junge starke Spielerin als Trainerin engagiert. Lisa Patzer macht gerade eine berufliche Fortbildung und wird bald wieder dienstags unser Trainer-Team unterstützen.

 

>> Bei Spitzenspielern erreicht der Tischtennis-Ball eine Geschwindigkeit von bis zu 180 km/h und 10000 Umdrehungen/pro Minute. Obwohl es ein paar Sportarten gibt bei denen sich der Ball schneller bewegt, gilt Tischtennis als die schnellste Ballsportart der Welt, da die Spieler sogar schon in Amateurligen weniger als eine Sekunde Zeit haben um auf den nächsten Ball zu reagieren (bei Spitzenspielern ~0.2 Sekunden).<<

Tischtennis ist ein Sport für Jugendliche
Im Zweikampf sich zu messen gehört zu den größten Herausforderungen eines Jugendlichen. Viele Jugendliche lieben den Reaktionskitzel, den Online-Spiele im Internet erzwingen – wer hat die schnelleren Reaktionen, wer die bessere Intuition und wer kann sich besser auf den Gegner einstellen? All diese Eigenschaften werden im Tischtennis kontinuierlich trainiert und geschult. Wer auf ein Turnier geht, um sich mit Gleichaltrigen aus der Region zu messen, kann sich sicher sein, dass er immer eine wichtige Erfahrung reicher und vielleicht auch einen Pokal mit nach Hause nehmen kann.

Im letzten Jahr haben wir in vielerlei Hinsicht daraufgesetzt, diese Möglichkeiten für unsere Jugendlichen zu schaffen. Im Umkreis von 100 km haben wir verschiedene Turniere besucht. Kirchhausen bietet selbst eines der bekanntesten Schüler und Jugend-Turniere seit über 40 Jahren, das seit vielen Jahren von Eberhard Frankenreiter unter maximalem Einsatz organisiert wird. Wir nehmen an Ranglisten und Bezirksmeisterschaften teil – um unseren Jugendlichen die Chance zu geben, sich mit anderen zu messen. Wir setzen auf diese Freizeit-Angebote – damit gerade das „sich-messen“ im Real-Life mit Gleichaltrigen zur täglichen Gewohnheit wird.

 

>>Bei der Weltmeisterschaft in Prag 1936 „kämpften“ „Alex“ Aloizy Ehrlich (Polen) und Farkas Paneth (Rumänien) 2 Stunden und 12 Minuten um einen einzigen Punkt.<<

Tischtennis erfordert Konzentration.
Für viele junge Menschen ist es schwierig, sich ganz auf etwas zu konzentrieren und alles andere auszublenden. Vielen gelingt das nur noch bei Computerspielen oder Videos, bei welchen sie mit Augen, Ohren und eventuell auch Händen mitten im Geschehen stehen. Doch in Schularbeiten können sie sich nicht mehr konzentrieren – ihr Gehirn braucht mehr Stimulation als ein weißes Papier ihnen vermitteln kann. Beim Tischtennis haben wir die Chance, diese Konzentration neu zu erlernen und gleichzeitig den Gemeinschaftsfaktor und das Körpergefühl vollständig mit einzubeziehen.

In den letzten Jahren ist uns klar geworden, dass gerade die Kondition für unsere Jugendlichen sehr wichtig wird, um ausreichend Konzentration für das Spiel zu haben. Bei 33 bis über 100 Ballwechseln pro Spiel, von denen jeder absolute Konzentration erfordert, ist es wichtig, dass man ausreichend Kondition und Durchhaltevermögen erlernt hat. Daher haben wir begonnen in jedem Training eine Zeit für das Konditionstraining einzubauen. Durchhalten – nicht nur im Sport – ist eine sehr wichtige Devise. Gerade für die Fortgeschrittenen bieten wir ein professionelles Training an, bei welchem ihre Fähigkeiten durch Thomas Hunyar, einen der besten Trainer im Umkreis, optimal gefördert wird. Wir freuen uns, dass wir das bislang sogar kostenfrei für alle Interessenten jeden Mittwoch von 17.00 – 19.00 nach Absprache anbieten können.

>>Wissenschaftliche Studien konnten zudem belegen, dass Tischtennis neben seiner gesundheitsfördernden Wirkung ebenso dazu beitragen kann, Symptome schwerwiegender Krankheiten zu lindern. Nachweislich werden beim Spiel fünf Areale des Gehirns gleichzeitig angesprochen – Alzheimersymptome, Depressionen und Schlafprobleme können gelindert werden, die Aufmerksamkeit verbessert sich. Tischtennis kann Alzheimer nicht heilen – aber die Erkrankten, die regelmäßig spielen, sind körperlich und geistig fitter. <<

Tischtennis kann ein Leben lang gespielt werden.
Wenige Sportarten sind nachweislich so förderlich für den Körper und gleichzeitig so einfach und trotzdem spannend zu spielen, wie der Kampf um den kleinen weißen Plastikball. Bis ins hohe Alter bleiben daher die Spieler ihrem Sport treu, da ihre Fähigkeit Leistung zu bringen nicht eingeschränkt wird.

Seit einem Jahr unterstützen unsere Aktiven Spieler den Trainings-Alltag der Jugendlichen. Es gibt keinen mir bekannten Verein, der mit soviel Engagement der einzelnen (jedes einzelnen) Mitgliedes versucht, das Training zu optimieren. Paul Frankenreiter hat sich der Aufgabe angenommen, die Koordination zwischen den Aktiven und den Kindern zu optimieren. Jeder Aktive hat im letzten Jahr die jungen Spieler im Training betreut und zu Wettkämpfen gefahren und gecoached. Diese Leistung ist absolut einmalig. Wir setzen darauf, dass eine solche Begleitung auch Gemeinschaft und Unterstützung zwischen den Generationen schafft. Der Einsatz aller aktiven Spieler, von denen Kirchhausen eine große Menge besitzt (Dank der Arbeit von vielen Mitarbeitern über Generationen hinweg), ermöglicht eine intensive Trainings-Betreuung. Daher ist es auch kein Problem, wenn wir im Training von heute auf morgen 10 neue Tischtennis-Profis von morgen haben. Ihr seid herzlich willkommen.

Frank Häberle, stellvertretender Jugendleiter und Leiter des (Jugend-)Trainings.